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AGO intern mit Essen

Freitag, 29. März 2019, 19:00 Uhr

Weitere Informationen zu diesem Anlass

Zeit: 19:00 Uhr

Programm: Apéro und Nachtessen (da Ende März auf dem Simplon noch viel Schnee liegt, kann ich nicht die Zutaten usw. für ein 3-Gang Menu mitschleppen). Es wird also etwas Einfaches aber Schmackhaftes geben. Menu Surprise à la mode du Chef, vom Verein offeriert.

Programm bei klarem Wetter: Früh am Abend kann der Mars beobachtet werden. Er befindet sich im Sternbild Stier. Um 20:36 Uhr ist astronomische Dämmerung, und wir können uns den Deep-Sky- Objekte widmen. Wir werden versuchen, wenig beachtete Frühlingsgalaxien aufzuspüren, die nicht im Messier-Katalog aufgelistet sind. Das Licht des abnehmenden Mondes, der erst um 3:45 h aufgeht, wird uns dabei nicht stören.

Bei bedecktem Himmel: Vortrag "Wieso sind wir hier? 13 Dinge, die das Leben auf unserer Erde ermöglicht haben."

Aus organisatorischen Gründen sollen sich die Mitglieder, die am Nachtessen teilnehmen möchten, bis spätestens Mittwoch 27. März 12:00 Uhr bei Claudio per E-Mail anzumelden.
Mail-Adresse: vizepraesident@ago-sternwarte.ch

Bericht

Ein Dutzend AGO-Mitglieder trafen sich am Abend des 29. März 2019 in der Sternwarte Simplon- Adler unter einem wolkenlosen Himmel zu einem vereinsinternen Beobachtungsabend mit Nachtessen. Als Organisator, Koch und Unterhalter amtete unser Vizepräsident Claudio. Eingeleitet wurde der Abend mit einem reichhaltigen Apéro. Zum Hauptgang wurden Gnocchi mit einer köstlichen Sauce serviert und abgerundet wurde das Menu mit einem fruchtigen Dessert, gefolgt von Kaffee und Gebäck (Colomba). Herzlichen Dank an Claudio für die Organisation und an und Daniela, die unseren Chef de Service tatkräftig unterstützte.

Nach dem Essen wurde noch ein wenig über „dies und das“ diskutiert, bevor wir die sehr guten Wetterbedingungen nutzten, um durch das Clubteleskop auf die Jagd nach Deep-Sky- Objekten zu gehen.

Das erste Objekt das wir uns angeschaut haben war der prächtige Orionnebel M42. Auf unserer optischen Reise durch den Nachthimmel war der Krebsnebel M1 die zweite Station. Er war sehr lichtschwach, aber dennoch gut zu erkennen. Nach dem Krebsnebel richteten wir den Blick nach Osten zu den Kugelsternhaufen des Frühlingshimmels, M3 im Haar der Berenike und M13 und M92 im Herkules. Nach diesen Objekten, die sich alle noch in unserer Galaxie befinden, wagten wir noch einen Blick auf Galaxien die Millionen von Lichtjahren entfernt sind. Als erste war die Whirlpoolgalaxie M51 an der Reihe. Dank dem dunklen Himmel war sie deutlich zu erkennen. Weiter ging die Reise zu den fernen „Sterninseln“. Im Sternbild Grosser Bär besuchten wir die Bodes-Galaxien M81/M82 und die Feuerradgalaxie M101. Letztere zeigte allerdings nur sehr lichtschwach. An einem Beobachtungsabend im Frühling durfte natürlich ein Blick in den Virgo-Galaxienhaufen, zwischen den Sternbildern Löwe und Jungfrau, nicht fehlen. Diese Galaxien sind sehr weit entfernt und somit bei 100facher Vergrösserung relativ klein. Trotzdem konnten wir einige Exemplare dieses Galaxienhaufens betrachten. Abgeschlossen wurde unsere Tour durch den Nachthimmel mit einem Blick auf die Sombrerogalaxie M104. Sie liegt auch im Sternbild Jungfrau, gehört aber nicht zum Virgo-Haufen.

- Remo Glaisen

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© Robert Glaisen / astro.vallensis.ch

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